
Altbeyenburg mit Klosterkirche und erstem Schulgebäude links dahinter um 1900
In den 1930er Jahren befand sich vor der Schule noch ein Zaun wie hier bei einem Umzug am Erntedankfest 1934
Durch die Schulreform 1968 wurden die konfessionellen Volksschulen in Beyenburg aufgelöst und die bis dahin katholische Volksschule wurde zur Hauptschule ab der 5. Klasse, während die evangelische Schule zur Grundschule vom 1. bis 4. Schuljahr wurde.
Die Grundschule wurde nach einigen Jahren in einen neu errichteten Flachbau am Siegelberg verlegt und ist mittlerweile eine Zweigschule der Fritz-Hartkort-Ganztagsgrundschule in Langerfeld. Neben dieser Schule „Am Siegelberg“ wurde eine Turnschule gebaut.
Da die Zahlen der Hauptschüler immer weiter zurückgingen, wurde die Hauptschule Beyenburg mit der Zeugnisausgabe am 23.7.1986 geschlossen.

Rückseite des Gebäudes am 29.12.2008
In der Folge wurde das Gebäude unterschiedlich genutzt. So nutzten zeitweise Künstler des BBK (Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler) und eine Zweigstelle der bergischen Musikschule einzelne Räume, während andere als Wohnungen vermietet wurden.

Kirche St. Maria Magdalena, Pfarrhaus und katholischer Kindergarten, altes Schulgebäude

Altes Schulgebäude und östlicher Teil von Altbeyenburg am 3.12.2016
Nach einem Umbau im Gebäude 1995 wird es jetzt von der DRK Kindertagesstätte „Wühlmäuse“ genutzt, wobei der ehemalige Schulhof viel Platz zum Spielen und Toben bietet.

DRK Kita „Wühlmäuse“ 12.7.2014

Rückseite der KiTa „Wühlmäuse“ 8.3.2015
Das Gebäude ist unter der Denkmalnummer 3458 seit dem 12.7.1994 in die Denkmalliste der Stadt Wuppertal eingetragen.
Literatur:
D. Hartmann: Eine Schule nimmt Abschied, im Informationsblatt des hgb vom Mai 1986
Fotos:
Aus der Sammlung des Geschichtskreises Beyenburg und von Jürgen Rottmann

Der erste Schulunterricht in Beyenburg fand im Kreuzherrenkloster statt. Die erste zunächst einklassige katholische Volksschule wurde bereits 1735 eingerichtet. Das erste bekannte Schulgebäude stand westlich neben dem Kloster.